CFD

CFD's sind spekulative Finanzprodukte, bei denen der Investor mit geringem Kapitaleinsatz auf Kursbewegungen spekulieren kann.
definition was ist cfd

Achtung: CFD’s sind extrem spekulative Investments, mit denen Sie mehr als nur Ihr anfängliches Investment verlieren können. Somit sollten sich nur erfahrene Investoren an dem Handel mit diesen Finanzprodukten ausprobieren!

Was Sie sich merken sollten

  • NICHT zu empfehlen für den „normalen“ Investor !
  • CFD Kontrakte sind derivative Finanzprodukte
  • Mit nur geringen Investments haben sie 1:1 an Kursbewegungen teil
  • CFD Produkte sind gehebelthohe Gewinne und hohe Verluste möglich

Einleitendes Beispiel

Da Sie an das große Potential der Paketzustellungen per Drohne glauben, möchten Sie unbedingt in die Drone-for-Home AG investieren. Nach langwieriger Recherche fällt Ihnen auf, dass eine Aktie der Firma bereits stolze 1000 € kostet. Da dies jedoch Ihr aktuelles Budget übersteigt, schlägt Ihr Bankberater Ihnen eine andere Möglichkeit vor. Sie kaufen einen sogenannten CFD, bei welchem Sie nur 10% des aktuellen Aktienkurses bezahlen bzw. bei der Bank hinterlegen müssen und trotzdem 1:1 an der Kursentwicklung teilhaben. Sie müssen damit nur 100 € für die Drone-for-Home Aktie investieren, die verbleibenden 900 € werden von Ihrer Bank übernommen. Gewinnt die Aktie nun an Wert und steigt auf 1100 € haben Sie trotz ihres relativ kleinen Investments 100 € Gewinn gemacht. Damit haben Sie Ihr Investment gehebelt.

mann tradet mit cfd trading

Definition

Ein CFD („Contracts for Difference“ / Differenzkontrakte) ist ein sogenanntes Derivat. Nach Hinterlegung einer Sicherheit (Margin), welche in Relation zu dem eigentlichen Kurswert relativ gering ist, kann der Investor auf steigende oder fallende Kurse eines Wertes setzen. Da der Anleger trotz der geringen Margin 1:1 an den Kursbewegungen teilhaben kann, besitzen CFD Kontrakte eine Hebelwirkung. Diese Hebelwirkung ist extrem spekulativ und kann zu hohen Verlusten führen, die das anfängliche Investment übersteigen.

Für Interessierte

Erwerber eines CFD’s sind, anders als bei einer Aktie, nicht an einem Unternehmen beteiligt. Sie werden außerbörslich gehandelt und deswegen als sogenannte OTC („Over-the-Counter“) Produkte gehandelt. Aufgrund der nicht existierenden Beteiligung an einem Unternehmen, werden oftmals falsche Rückschlüsse auf Anrechte auf etwaige Dividendenzahlungen getroffen. Zwar ist der Differenzkontrakt-Käufer kein realer Eigentümer der unterliegenden Aktie, dennoch zahlen die meisten CFD-Broker einen Barausgleich, der in etwa der Dividendenausschüttung entspricht. Spannend sind auch die Handelsmöglichkeiten, die dem Investor durch CFD Spekulation geboten werden. Mit Differenzkontrakten können Kaffee, Öl oder sogar Orangensaft gehandelt werden.

Felix Götz

Felix Götz

Felix ist angehender B.Sc. in Wirtschaftswissenschaften mit Studienschwerpunkt internationale Finanzökonomik. Schon bei unterschiedlichen Praktikas bei Größen in der Finanzbranche konnte er sein tiefgreifendes Finanzwissen unter Beweis stellen. Bei Aktienchecker ist er vor allem für die Erstellung von Artikeln zuständig.

Inhaltsverzeichnis

Unser Broker-Favorit

5/5

Das könnte Sie auch interessieren...