Direktbank

Direktbanken sind Banken, welche lediglich einen Onlineservice anbieten.
direktbank definition

Was Sie sich merken sollten

  • Banken, die keinen „physischen“ Service anbieten
  • Kommunikation nur über E-Mail, Telefon, Brief etc.
  • Kunde bekommt gleiche Einlagensicherung wie bei Filialbanken

Definition

Als Direktbanken werden Kreditinstitute bezeichnet, die als Bank fungieren. Direktbanken besitzen jedoch keine physischen Filialen und pflegen zu ihren Kunden einen unpersönlichen Kontakt. Die Kontaktaufnahme geschieht also über E-Mail, Telefon, Brief etc. und nicht durch einen „in persona“ Kontakt. Den Gegensatz zu Direktbanken bilden sogenannte Filialbanken.

Einlagensicherung der Direktbanken

Die deutschen Direktbanken unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung. Damit sind pro Kunde pro Konto Einlagen in Höhe von 100.000 Euro abgesichert. In den meisten Fällen jedoch sind Direktbanken Mitglieder von großen Einlagensicherungsfonds. Damit erhöht sich die Einlagensicherung oftmals auf Beträge von bis zu über 100 Millionen Euro pro Kunde. Diese Einlagensicherung bezieht sich jedoch nicht auf Wertpapierdepots.

Für Interessierte

Die erste Direktbank der Welt wurde 1965 gegründet und ist der entfernte Vorgänger der heutigen ING-DiBa. Heutzutage zählt die ING-DiBa mit über 9 Millionen Kunden als Deutschlands größte Direktbank. Auf Platz 2 steht die N26 Bank, die besonders in den letzten Jahren enormen Aufschwung verzeichnen konnte, mit über 5 Millionen Kunden. Weitere Beispiele für Direktbanken sind die BNP Paribas, der S-Broker oder die Volkswagen Bank.

Felix Götz

Felix Götz

Felix ist angehender B.Sc. in Wirtschaftswissenschaften mit Studienschwerpunkt internationale Finanzökonomik. Schon bei unterschiedlichen Praktikas bei Größen in der Finanzbranche konnte er sein tiefgreifendes Finanzwissen unter Beweis stellen. Bei Aktienchecker ist er vor allem für die Erstellung von Artikeln zuständig.

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